| 1929 | Helmut Kissel, Sohn des Architekten, Apothekers sowie Bürgermeisters von Aglasterhausen Herbert Kissel und seiner Frau Gertrud, ebenfalls Apothekerin, wird am 20. Juni in Mannheim geboren. Frühe Beschäftigung mit der Malerei, die durch Besuche der Kunsthalle in Mannheim gefördert wird. Eindrücke durch Oskar Kokoschka, Karl Hofer, Hanna Nagel u. a.. Aquarelle und figürliche Zeichnungen entstehen im elterlichen Haus in Aglasterhausen (bei Heidelberg). |
| 1949 | Abitur. |
| 1950 | Theologiestudium an der Humboldt Universität Berlin. Eine Glaubenserfahrung beeinflußt den Weg, der ursprünglich den Beruf als freischaffender Künstler zum Ziel hat. Künstlerisches Engagement parallel zum Theologiestudium. Zeichnungen, Aquarelle und Ölbilder entstehen. |
| 1957 | Kunststudium an der Akademie der Bildenden Künste in München.Auszeichnungen bei den weihnachtlichen Malwettbewerben der Akademie der Bildenden Künste in den Jahren 1958, 1960, 1961 und 1962. Zudem erhält er 1961 den zweiten Akademiepreis. |
| 1960 - 1963 | Meisterschüler bei Professor Hermann Kaspar, mit eigenem Atelier in der Akademie und regelmäßiger Geldzuwendung des Landes Bayern für Modell und Studien. Es entstehen vermehrt Radierungen und Federzeichnungen zu zeitkritischen Themen. |
| 1963 | Heirat mit Rita von Linprun. |
| Ab 1963 | Pastor in verschiedenen Gemeinden: Ab 1963 in Jever Ab 1968 in Soest Ab 1976 in Gießen Ab 1984 in Bad Tölz. |
| 1963 - 1968 | Linolducke, später Farblinoldrucke entstehen; gleichzeitig Ölbilder von Friesland. Geburt der Söhne Markus (1964) und Hendrik (1965). |
| 1968 - 1976 | Verstärkte Hinwendung zur Ölmalerei. Das "Soester Grün" wird zu einer dominierenden Farbe, wodurch eine neue Dimension bei der Darstellung von Gebäuden entsteht. Geburt der Söhne Ekkehard (1970), Stephan (1971) und Alexander (1976). |
| 1976 - 1984 | Entstehung einiger Monumentalwerke, von denen heute zwei in der Freien Theologischen Akademie Gießen hängen. |
| Ab 1984 | Sämtliche Disziplinen seiner künstlerischen Fertigkeiten gelangen zum Ausdruck. Zu den genannten kommen Aquarelle, Holzschnitte und Zeichnungen (u. a. Bergskizzen von seinen zahlreichen Wanderungen) hinzu. |
| Seit 1993 | Pastor im Ruhestand und künstlerisch tätig in Bad Tölz. |
| 1996 - 1997 | Entstehung des ersten großen Bilder-Zyklus zur Genesis. |
| 1998 | Wandgemälde (120 qm²) in der Berliner Baptistenkirche Wedding (Foto). |
| 1999 | Buchillustration zu "Gott sah zufrieden alles an" von Cara-Marie Burmeister, erschienen im Oncken-Verlag, Wuppertal und Kassel. |
| 1999 | Buchillustration zu "Engel auf Erden" von Albrecht Gralle, erschienen im Oncken-Verlag, Wuppertal und Kassel. |
| 2000 | Buchillustration zu "Die Geschichte einer Landgemeinde" von Otto Kissel, erschienen im Geiger-Verlag, Horb am Neckar. |
| 2000 | Buchillustration zu "Psalmen - Übertragungen und Meditationen" von Hans Stapperfennel, erschienen im WDL-Verlag, Berlin. |
| 2001 | Großformatiges Gemälde in der Stadtmission Grünberg (Fotos). |
| 2001 | Entstehung des zweiten großen Bilder-Zyklus zu Dekalog. |
| 2001 | Am 13. September stirbt die Ehefrau Rita Carlotta Kissel. |
| 2002 | Entstehung des dritten großen Bilder-Zyklus zu Ich bin. |
| 2004 | Buchillustration zu "OFF. 16 - Widmungen" von Reinhold Dillmann, erschienen im RD-Verlag, Zweibrücken. |
| 2004 | Heirat mit Ingrid Ott. |
| 2006 | Veröffentlichung von "Kuriose Geschichten aus dem Leben mit Gott" von Helmut Kissel. Was Helmut Kissel als Pastor in Jahrzehnten seines Dienstes erlebt hat, beschreibt er auf unnachahmliche Weise. Und was er gesehen hat, hat er in Dutzenden von herrlichen Skizzen gezeichnet. |