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Ausstellung vom 05.11. bis 20.11.2009 - Berliner Motive |
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Dienstag, 23. Juni 2009 |
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In der Berliner Friedenskirche (Bismarkstr. 40,10627 Berlin) werden vom 05.11. bis zum 20.11.2009 ca. 50 Exponate in Öl auf Leinwand zzgl. Grafiken von Helmut Kissel gezeigt. Die Vernissage am 05.11.2009 beginnt um 19:30 Uhr. Titel der Ausstellung: "Durchbruch, Abbruch, Aufbruch" Berliner Stadt-Ansichten (vor und nach dem Mauerfall), Einsichten, Durchsichten. Zitat der Einladungskarte (für diejenigen, die keine Karte erhalten haben): "Der Maler Helmut Kissel ist seit 1950 immer wieder in Berlin unterwegs gewesen und es entstanden die verschiedensten Stadtansichten in Öl auf Leinwand. Auf vielen Grafiken beschäftigt er sich mit der Berliner Mauer. Auf einigen Bildern wird bereits vor 1989 der Fall der Mauer dargestellt. Es werden ca. 50 Exponate auf Leinwand, viele Grafike, Aquarelle und Linolschnitte gezeigt. Helmut Kissel ist während der gesamt Ausstellung anwesend." Öffnungszeiten: Mi. + Sa. 13 - 18 Uhr und nach telefonischer Verinbarung. Schulklassen/Gruppen auch vormittags mit Führung.
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Was schreibt der Künstler selbst zum Wandbild |
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Mittwoch, 11. Februar 2009 |
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Die vergangenen 30 Tage wurde hier einiges über Helmut Kissel und seiner Arbeit an der Seccomalerei in der Friedenskirche Berlin geschrieben. Doch was schreibt der Künstler selbst zu seinem Werk? Darum wurde er gebeten und Kissel hat auch prompt geantwortet: Am Brandenburger Tor weiten und biegen sich die Säulen. Die Siegesgöttin kann ihre Pferde nicht mehr im Zaum halten. Sie springen ihr vom Podest. Das war noch nicht dagewesen, dass der Friedefürst Jesus auf dem Lasttier der Armen durch das Tor kommt. Und er bringt Bewegung, die durch Wolkenlinien schon beginnt und sich schließlich in einer deutlichen Diagonale durch das Mittelsegment des Bildes fortsetzt - wo sich Jesus über Mauerreste hinweg schemenhaft im roten Gewand auf einem gelben Esel den Weg bahnt. Kaiser, Könige, Verführer als vermeintliche Führer und andere Despoten haben jene Säulen hoch zu Ross passiert und Krieg und Blutvergießen angekündigt. Jener aber brachte den Frieden. Er ließ nicht andere für sich bluten. Er opferte sich selbst, so dass er Menschen den Zugang zu Gott verschuf. Zwar sind in den seitlichen Wandsegmenten Merkmale des westlichen Stadtteils (vor der Mauer) und des östlichen (hinter der Mauer) zu erkennen, jedoch präsentiert sich das Hauptmotiv im größeren Maßstab und verdichtet sich zu der zentralen Aussage: Der, der ganz anders daherkommt als die Gewaltherrscher in ihrem Protz hat die barbarisch getrennten Teile Ost und West ohne Kriegs-und Mordmittel zusammengeführt. Seinem Plan und seinen Friedensgedanken kann man heute und in Zukunft vertrauen.
Wohl dem, der das für sich und seine Mitmenschen tut! Helmut Kissel |
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Berliner Tage sind vorbei |
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Samstag, 7. Februar 2009 |
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Sichtlich geschafft von der dreiwöchigen Malerei kam Helmut Kissel aus Berlin zurück. In Bad Tölz werden nun wieder neue Kräfte gesammelt und an weiteren Ölbildern, Zeichnungen und Aquarellen gearbeitet. Mehrere Berliner Motive sind im Entstehen, d  a im August eine Ausstellung mit Berliner Motiven stattfinden wird (weitere Infos folgen). Im Netz hat sich ein weiterer Eintrag gefunden, dass sich kurz mit der Kunstaktion in der Friedenskirche beschäftigt. Unter dem Titel "Tatendrang", Eintrag vom 22.01.2009, bezeichnet der Autor "Christoph" den Schritt der Gemeinde Friedenskriche ( www.die-friedenskirche.de) als "wegweisenden Tapetenwechsel". Es lohnt sich Christophers zwei Sätze zu dem Happening zu lesen: http://rinkeson.wordpress.com/2009/01/22/tatendrang/ |
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