|
Letzter Tag bevor das Gerüst abgebaut wird |
|
Mittwoch, 28. Januar 2009 |
|
Heute wurden die Abschlussarbeiten für den oberen Bereich durchgeführt. In den folgenden Tagen werden nur noch im unteren Bereich diverse Überarbeitungen erfolgen. Denn: morgen um 8:00 Uhr wird das Gerüst abgebaut und es kann der erste freie Blick auf das Werk geworfen werden. |
|
|
Ein Stück von Ostberlin zu sehen |
|
Dienstag, 27. Januar 2009 |
|

Immer weiter ins Detail muss der Künstler Helmut Kissel bei dem Gemälde in der Friedenskirche gehen. Dies führt teilweise zu "Problemen". Da der Künstler die Änderungen nahe an der Wand vornimmt, weiß er nicht exakt, wie diese Änderungen von Weitem wirken. Daher muss er immer wieder vom Gerüst absteigen, den langen Weg durch die Kirche nach hinten schreiten und von unterschiedlichen Positionen die Wirkung begutachten. Durch ein "Nach-Hinten-Schreiten" kann Kissel zwar die Wirkung sehen, doch wo speziell Veränderungen vorgenommen werden müssen, um eine "Störung" auszubessern, ist von der Ferne dann wiederum nur schwer auszumachen. Für diesen Fall behilft sich der Künstler mit einem Fernglas, um die Linien auszuspähen, die eine "Störung" hervorrufen. Ein kurzer Ausflug in die Technik der Wandmalerei von Helmut Kissel hier in der Friedenskirche: Diese Art von Wandmalerei wird in der Kunstgeschichte als "Seccomalerei" (oder Trockenmalerei) bezeichnet. Die Seccomalerei steht für eine Wandmalerei auf trockenem Mauerwerk. Die vermutlich berühmteste Seccomalerei ist Leonardo da Vincis "Das letzte Abendmahl" (befindet sich in der Santa Maria delle Grazie in Mailand und ist in den Jahren 1494 bis 1498 entstanden - mehr Informationen dazu auf der offiziellen Webseite der Kirche: Leonardo's Last Supper). Im Gegesatz dazu steht das "Fresko". Dabei wird die Farbe auf den frischen noch feuchten Putz aufgetragen, wodurch sich die Farbpigmente mit dem Putz vermengen. Schauen Sie sich die Seccomalerei vor Ort an - ohne bis nach Mailand fahren zu müssen - und kommen Sie in die Friedenskirche, Bismarckstraße 40, 10627 Berlin. |
|
|
RBB Fernseh-Bericht zum Wandbild |
|
Montag, 26. Januar 2009 |
|
Für diejenigen, die trotzdem Interesse an der Ausstrahlung haben, ist vom Rundfunk Berlin-Brandburg (RBB) die Dokumentation im Internet hinterlegt. Zum Video der Abendschau vom 25.01.2009 über die Entstehung des Wandbilds gelangen Sie hier: Es lohnt sich.
|
|
|
|
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>
|
| Ergebnisse 17 - 20 von 37 |