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Der RBB bei Kissel in der Friedenskirche |
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Dienstag, 20. Januar 2009 |
 Heute wurde die Entstehung des Wandbilds in der Friedenskirche/Charlottenburg vom RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg - www.rbb-online.de ) mit der Kamera aufgezeichnet. Ein Ausstrahlung im Fernsehen wird am kommenden Wochenende erfolgen - sobald der Termin vorliegt, wird dieser hier veröffentlicht. Auf das geführte Interview mit Helmut Kissel dürfen auch Sie sich freuen. Die Berliner Motive treten nun immer deutlicher aus der Farbenvielfalt hervor. Mit harten Kontur betonenden Pinselstrichen entsteht aus einer verschwommenen Farbmasse an der Wand ein Gebäude. Beim Betrachter tritt ein "Aha-Effekt" ein und jedem wird plötzlich plausibel, dass die aufgetragenen Farbflächen durchaus Sinn ergeben. Jeder "Farb-Klecks" ist bewußt auf der ca. 100qm großen Wand positioniert worden. Für den Zuschauer ist dieser Zeitpunkt der "spannendste", wenn die Motive (Gebäude, Bäume, Seen, Flüsse, Parks, Menschen, etc.) aus den angelegten Farbflächen modelliert werden, in dem der Künstler, Helmut Kissel, "einfach" nur die Konturen der Objekte mit seinen kräftigen Pinselstrichen hervorhebt. In den kommenden Tagen wird dieser Moment sicherlich noch mehrmals eintreten. Falls Sie in Berlin sein sollten, nutzen Sie die Gelegenheit -> die Friedenskirche ( www.die-friedenskirche.de) ist geöffnet. |
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Montag, 19. Januar 2009 |
 Heute war der Künstler auf "Objekt-Suche" in Charlottenburg/Berlin unterwegs. Auf dem Wandbild sollen zahlreiche Berliner Motive dargestellt werden, so dass Helmut Kissel heute vor Ort bei den ausgewählten Motiven einige Skizzen angefertigt hat. Neben dem "Theater des Westens" (siehe Foto) wurde auch die ehemalige Zentrale der jüdischen Rundschau in der Meinekestraße 10 erfasst. Aus diesem Gebäude heraus verhalf die "Jewish Agency" bis zur Schließung im Jahre 1941 zehntausenden von Juden zur Auswanderung. Aber auch die Meinekestraße 9 wurde von Kissel beäugt. Hier wohnte der jüdische Anwalt und spätere amerikanische Anklagevertreter Robert Kempner. Heute befindet sich in dem Haus ein Hotel. Alle drei Gebäude sollen auf dem Wandbild der Friedenskirche erscheinen. Kennen Sie noch ein interessantes Motiv in Charlottenburg? Teilen Sie es dem Künstler mit!
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Die ersten Berliner Gebäude sind erkennbar |
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Samstag, 17. Januar 2009 |
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Auch am heutigen Samstag wurde gemalt - der sechste Tag in Folge, großen Respekt vor dem 79jährigen Künstler Helmut Kissel (der noch in diesem Jahr seinen 80igsten Geburtstag feiern darf). Links neben dem Hauptmotiv des Brandenburger Tores mit durchreitendem Jesus, welches sich an der Nordwand des Chores befindet, sind Westberliner Gebäude zu erkennen sowie Objekte aus Charlottenburg. Auf der rechten - also östlichen - Seite sind Gebäude aus Ostberlin entstanden. Im Vordergrund durchzieht sich ein grün-weißer zerbrochener Balken, der die ehemalige Mauer darstellen wird. Um dies zu verdeutlichen, werden hier drei große Fotos gezeigt. Das Erste bildet den aktuellen Status des Wandbildes ab. Es ist auf der nördlichen Wand des Hauptmotivs zu erkennen, geflankt von der westlichen und östlichen Wand - dort wachsen die Berliner Motive heran. Auf dem zweiten Foto sind die ersten Gebäude aus Westberlin schemenhaft zu erkennen. Im Vordergrund entsteht in "grün" das älteteste Haus Charlottenburgs. Auf dem dritten Foto ist die Skyline von Ostberlin grob sichtbar - z. B. der Dom und das Bode-Museum. In den kommenden Tagen wird hier sicherlich noch einiges hinzu kommen. Wir dürfen gespannt sein. Kommen Sie vorbei und schauen Sie dem Künstler beim Malen über die Schulter und machen Sie ihn auf interessante Objekte in Charlottenburg aufmerksam. Eventuell findet Ihr Vorschlag noch ein Platz auf dem Wandbild. Viel Vergnügen!
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